Annehmlichkeiten rund um die Ersttherapie

Nicht alles ist immer nur schlecht. Genauso wenig zumindest, wie es nur schwarz oder weiß gibt.

Während meiner Ersttherapie, also OP, Chemo und Bestrahlung, gab es auch ein paar gute Dinge, die ich (schätzen) gelernt habe:

  • Nicht arbeiten müssen
  • Mit dem Taxi „kutschiert“ werden
  • Keine Körperbehaarung – das geht beim bzw nach dem Duschen ratzifatzi
  • Zeit für neue Hobbies oder Aktivitäten, wie z.B. Malen oder Häkeln bei mir
  • Neue Leute kennenlernen, die ich ohne wohl nicht getroffen hätte
  • Neuer Blick auf andere Berufe und was an ihnen so dranhängt, z.B. Taxifahrer
  • Neues Wissen über den Körper, Medizin und Zusammenhänge
  • Familie und Freunde
  • Die Bedeutung von Zeit
  • Wahre Liebe
  • Alltag, und wie wichtig er ist
  • Arbeiten, weil es mir Spaß macht und weil ich gerne Kollegen treffe
  • gebraucht zu werden
  • Frische Luft
  • Freizeit geht auch ohne Fernsehen
  • Positive Einstellung beflügelt auch das Gegenüber
  • Die Mehrheit der Menschen sind hilfsbereit und empathisch

Es sind oft wirklich die kleinen Dinge, die glücklich machen und in denen das Schöne verborgen ist. Das hört und liest man so oft, aber wie sich das anfühlt, merkt man oft erst, wenn die großen Dinge dahin gehen.

Wie bei den Seifenblasen – die großen platzen als erstes, aber viele kleine Seifenblasen, die bezaubern wirklich…

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