Dezember-Rückblick

Der Dezember und damit auch das Jahr ist zuende. Zeit, noch einmal darauf zurück zu blicken.

Der Dezember startete unerfreulich, mit heftigem Herzrasen. Einfach so, über Nacht. Das einzige, was die Vertretung/Kollegin meines Hausarztes machte, war mir einen Termin in der Nuklearmedizin am selben Tag zu verschaffen. Nach Ultraschall der Schilddrüse stand Hashimoto als Ursache im Raum. Es folgte noch eine umfangreiche Blutabnahme sowie ein Szintigramm. Ich ging mit Herzrasen nach Hause und wartete 12 Tage, bis mein Hausarzt wieder da ist. Zwischenzeitlich kamen noch andere Symptome dazu, gingen aber auch wieder weg.

Während ich wartete, war Nikolaus, Weihnachtsbäckerei und auch mein Geburtstag. An Nikolaus spielten mein Mann und ich frühmorgens im Dunkeln den Nikolaus bei unseren Familien, was mir Spaß gemacht hat. Es ist erstaunlich, wie wenig Autos unterwegs waren.

Mein Geburtstag wurde nur im kleinen Rahmen gefeiert. Meine Eltern kamen abends vorbei. Gut, dass wir einen lang ausziehbaren Tisch haben… Es war ein schöner Tag, mit vielen Telefonaten und einem schönen Abend.

Irgendwann war mein Arzt wieder da und gab mir Betablocker. Eigentlich war ich wohl mit einem Puls von 160 (ohne großartig Bewegung) ein Fall für’s Krankenhaus. Netterweise verzichtete er darauf. Ich wäre da auch nicht hingegangen… So in Corona Zeiten, dann auch noch alleine als Autist, mit hell, laut, ungewohnte Umgebung – da wäre ein Meltdown vorprogrammiert gewesen und das wäre sicherlich auch nicht hilfreich für die Herzfrequenz gewesen.

Um das ganze abzukürzen: die Nuklearmedizin fand eine „Subakute Thyreoiditis de Quervain“ heraus und empfahl eine ordentliche Ladung Prednisolon, ein Kortikoid. Aufgrund meiner Historie, meines Lymphödems und meines zwischenzeitlich wieder besseren Befindens habe ich mich bisher erfolgreich gewehrt. Der Herzfrequenz geht’s besser. Im Januar geht’s weiter. Wir werden sehen.

In der Zwischenzeit wurde Weihnachten. Wir hatten eine gute, Corona konforme Zeit. Zuerst alleine, mit meinem Stiefsohn, danach dann bei Eltern und Schwiegereltern. Schön mit Maske und Abstand.

Kurz vor dem Jahreswechsel verstarb dann leider meine liebe Freundin und „große Schwester“ aus früheren Zeiten. Trotz des nur sporadischen Kontakts der letzten Jahre bin ich sehr traurig. Die vielen, vielen schönen Erinnerungen aber bleiben. Sie waren gerade auch an Silvester sehr präsent und haben mich so ins neue Jahr begleitet.

Der Dezember war also ein Abbild des Jahres: ein sehr durchwachsener Monat, der zwar auch schöne Momente hatte, aber leider ein trauriges Ende nahm.

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