August-Rückblick

Der zweite 31-Tage-Monat hintereinander ist vorbei. Das Ende des Sommers ist absehbar. Hatte der nicht gerade erst begonnen?

Wie dem auch sei – wir haben uns tatsächlich auf ein bisschen weniger warmes Wetter gefreut. Keine 27° mehr im Schlafzimmer, keine Sonne zu nachtschlafender Stunde, keine Vögel um 4 Uhr… Es ist wieder etwas erholsamer mit dem Schlaf.

Der August war dieses Jahr für uns geprägt von Geburtstagen und Hitze.

An sich ist der August bei uns überhaupt DER Geburtstagsmonat. Ich kenne locker mehr als 10 Leute, die im August Geburtstag haben – alleine 6 davon in der Familie.

Dieses Jahr war allerdings mein Mann mit einem runden Geburtstag dran. Wir wollten diesen ganz brav coronasicher im Garten feiern. Da klappt das mit dem Abstand besser und frische Luft ist ja ohnehin sicherer. Leider hatten wir 35°C an dem Tag – nix mit draußen. Gegen 20:30 Uhr hatten wir dann nur noch 30°, da ging es mal für eine gute halbe Stunde – dann kamen die Mücken und fingen an, unser Blut als Abendessen zu gebrauchen. Drinnen haben wir versucht, 8 Personen aus 4,5 Haushalten mit soviel Abstand wie möglich zu platzieren. Buffet oder Essen auf den Tisch stellen ist ja nun coronatechnisch auch nix, also alles von einer Person (nämlich mir) in der Küche auftun. Umständlich, aber sicherer. Was soll man auch machen?

3 Tage zuvor hatte meine Mutter Geburtstag und wir haben im Kleinen Kreis gefeiert (zu viert, auch mit Abstand). Pünktlich am Mittag des Tages wurde mein Mann auch aus der Klinik entlassen – mit geflickter Bauchdecke (Leistenbruch). Timing geglückt, OP auch, Heilung auch…

Der Monat enthielt meinerseits – wie bereits im Juli – viel Vorbereitung für eine Diagnostik an der Psychiatrie der UMG. Natürlich ist eine tiefgreifende Vorbereitung nicht gefordert, aber erzählt das mal einem Durchschnittsautisten wie mir… Ich gehe ja nicht mal ohne Plan aufs Klo (um kurz den Film „Jagd auf roter Oktober“ zu zitieren).

Der Vorteil ist, dass ich dadurch immer wieder neue Aspekte an mir entdecke. Viele Erlebnisse ergeben so im Nachhinein Sinn. Auf der anderen Seite ist es mental einfach sehr anstrengend. Dazu kamen die sommerliche Hitze und ein kaputter Mann – und schon lief wieder nichts mehr. Es blieb im Haushalt einfach sehr viel liegen. Leider läuft das auch alles nicht weg.

So nach und nach kommt nun wieder etwas mehr System rein: dem Mann geht’s besser, die Hitze ist vorüber und zumindest das erste Gespräch mit der UMG auch. Sagenhafte 2,5 Stunden dauerte es – ich fühlte mich hinterher wie durch den Wolf gedreht. Prompt hatte ich auch am nächsten Tag eine ordentliche Migräne…

Nun werden wir weitersehen, was der September noch so bringt. Auch hinsichtlich Corona ist es ja wieder interessant. Unglaublich, dass das Ganze schon ein halbes Jahr so geht. Und trotzdem gibt es noch Leute, die die Regeln nicht begreifen…

Passt auf euch auf, genießt die letzten warmen Tage des Jahres!

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