Juli-Rückblick

Das ging nun wieder sehr schnell…

Im Juli war ich etwas schreibfaul – bzw. hatte ich wenig Energie dafür…

… über. Und dieser Beitrag liegt nun auch schon 2 Wochen unvollendet herum. Nun aber fix!

Ein paar neue Sachen gab es schon:

Nach Beratung durch einige Stellen wurde mir nahegelegt, die Autismus Diagnose noch einmal bei einem „richtigen“ Arzt machen zu lassen, sprich: in einer Uniklinik.

Zwar habe ich eine offizielle Diagnose, diese wird aber oft von Ämtern nicht so recht anerkannt.

Da meine Erschöpfung durch Reizüberflutung und soziale Situationen aber eher mehr als weniger wird und schon alleine deshalb momentan an Arbeit nicht im entferntesten zu denken ist, haben mein Mann und ich uns um einen solchen Termin gekümmert – in Erwartung langer Wartezeiten.

Die Kommunikation mit dem Arzt lief allerdings gleich an und ich musste so viel an Unterlagen beschaffen, dass ich gut ausgelastet war. Es geht ja auch immer sofort das Kopfkino an, man reflektiert noch mehr, als sonst… Es ist alles sehr ermüdend.

Über dies habe ich mich dann auch mit der Spoon-Theory beschäftigt – wie ihr im Artikel dazu schon lesen konntet. Ich achte nun vermehrt auf eine gute Aufteilung der Aktivitäten auf die einzelnen Tage.

In der letzten Woche wurde mein Stiefsohn volljährig – er war in der Zeit auch sowieso in den Ferien bei uns. Die Planungen für eine coronasichere Feier verschlangen auch einiges an Zeit und Energie und die Umsetzung sowieso. Danach habe ich tatsächlich 2 Tage gar nichts gemacht. Im Zuge dessen hat der junge Mann ein Teleskop bekommen. Damit ist auch die obige Aufnahme entstanden.

Am Anfang des Monats war meine vierteljährliche Nachsorge (alles ok) und Spritze – diesmal auch mit Blutentnahme. Auch hier: es ist alles in Ordnung. Dies bestärkt mich in der Annahme, dass das Tamoxifen zwar möglicherweise ursächlich ist an der Fatigue, dass aber der Autismus zu wenigstens 40% mit reinhaut.

Neuerliche Katastrophen gab es nichts, nur unschöne Dinge, wie der Leistenbruch meines Mannes, der Diagnosetermine und Voruntersuchungen nach sich zog. Erschreckend, wieviel da zusammenkommt. Damit verbunden war auch zunächst ein Sportverbot, sodass auch für mich etwas Struktur in den Tagen fehlt – diese Sporteinheiten teilen den Tag so schön ein, auch wenn ich sie nicht selbst mache.

Nun, bald gibt es ja schon den nächsten Rückblick, mit den Fortsetzungen des Ganzen.

Genießt die letzten Züge des Hochsommers und lasst es euch gutgehen!

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